Kein Schutz der schützenswerten Bäume im Kurpark

Kein Baumschutz innerhalb des Bauzauns

SPD Bad Vilbel unterstützt Ansinnen der Grünen und wirft der CDU Fehlinformationen vor

In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung stellte Bündnis 90 / Die Grünen einen Eilantrag, der den Schutz der Bäume im Kurpark rund um die neue Stadthalle als Inhalt hatte. Die Grünen befürchten, dass die schützenswerten Bäume in diesem Gebiet nicht ausreichend vor Beschädigungen durch die Bauarbeiten geschützt werden. Die Fraktionsvorsitzende der CDU wies dies in einer Gegenrede zurück und betonte, dass bisher nur vorbereitende Arbeiten getätigt wurden und natürlich sämtliche Bäume, die durch den Bebauungsplan geschützt werden sollen, diesen Schutz auch bekommen werden.

„Dies war eine reine Fehlinformation“ betont der Stadtverordnete Klaus Arabin, der sich die Baustelle genau angesehen hat und auch einige Fotos schießen konnte. Innerhalb der Bauzäune gibt es momentan keine Vorkehrungen um die Bäume zu schützen. „Flatterband ist da wohl kaum ausreichend“

Wie Arabin auch feststellen konnte wird außerhalb des Bauzauns sehr wohl mit Baggern um die Bäume gekurvt oder die Bäume werden als Stütze von Arbeitsteilen benutzt.

Die SPD fordert die Stadt dazu auf, unverzüglich sicher zu stellen, dass sämtliche Bäume die im Bebauungsplan als schützenswert gekennzeichnet sind auch vor Beschädigungen durch die Bauarbeiten zu sichern.

„Ich kann nicht verstehen, wie Frau Utter in der Stadtverordnetenversammlung diese Behauptungen aufstellen konnte, wenn sie nachweislich nicht zutreffen“ wundert sich die Stadtverordnete und Landtagskandidatin Mirjam Fuhrmann.

Die Bad Vilbeler Sozialdemokraten haben immer wieder betont, dass Ihnen der Erhalt von möglichst vielen Bäumen bei der Umsetzung der Kurhaussanierung und dem Neubau der Stadthalle sehr wichtig ist, dies wurde ihnen auch immer zugesagt.

„Es wäre sehr schade, wenn die Stadt, die bisherige gute Zusammenarbeit in diesem Punkt durch Umsetzungsfehler des Bebauungsplans so leichtfertig aufs Spiel setzen würden“ betont Fuhrmann abschließend.

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