Straßenbahn von Bad Vilbel nach Frankfurt: Klaus Oesterling sagt SPD Unterstützung zu

Zu einem Gespräch über Verkehrspolitik haben sich letzte Woche der Fraktionsvorsitzende der Bad Vilbeler SPD, Christian Kühl, sein Stellvertreter Carsten Hauer und der Ortsvereinsvorsitzende Horst Seißinger mit dem Frankfurter Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling (SPD) getroffen.

Hauptthema des Gesprächs war die geplante Kappung der Linie 30 ab der Friedberger Warte. Diese sei laut Oesterling aufgrund des drohenden Dieselfahrverbots vorgesehen, da die Stadt Frankfurt den Stickoxidrichtwert mehrfach überschritten habe. Jedoch sei eine Kappung der Linie 30 sowieso geplant, da es aus Sicht Frankfurts nicht sinnvoll sei, eine Buslinie parallel neben einer Straßenbahnlinie, nämlich der Linie 18, fahren zu lassen. Aus diesen Gründen wurden in der Vergangenheit in Frankfurt schon mehrere Buslinien eingestellt.

Nachdem durch den Beschluss des VGH Kassel vom 18. Dezember 2018 der Eilantrag zur Einführung des Dieselfahrverbots zum 01.02.2019 gescheitert ist, besteht für die Stadt Frankfurt nun etwas mehr Zeit, so dass eine Kappung der Linie 30 zum Fahrplanwechsel 2019 nicht zwingend sei, sondern eventuell erst im Jahr 2020 kommen werde., erläuterte Oesterling. Zu diesem Zeitpunkt verfüge der RMV dann auch über neue moderne Straßenbahnwaggons, um für die Linie 18 einen Fünf-Minuten-Takt zu ermöglichen.  Damit würden dann auch genügend Kapazitäten für die Fahrgäste aus Bad Vilbel bereit stehen.

Ein sehr interessantes Thema war der Ausbau der Straßenbahnlinie 18 nach Bad Vilbel. Hier unterstützt Klaus Oesterling Pläne diese nach Bad Vilbel weiterzuführen. Technisch sei dies durchaus machbar. In Mainz führen Linien, die eine weitaus höhere Steigung bewerkstelligen müssten als dies am Schöllberg der Fall wäre. Oesterling selbst schwebt zumindest eine Weiterführung der Linie 18 bis zum BGU vor.

Mit einer neuen Straßenbahn nach Bad Vilbel , so die Bad Vilbeler SPD Vertreter,  bestünde eine große Chance, eine weitere sehr gute Erweiterung  des ÖPNV in Bad Vilbel zu schaffen, denn aus Sicht der SPD muss jede Chance ergriffen werden, um  Alternativen zum Auto zu bieten. Daher wolle man auch in der anstehenden Verabschiedung des Haushalts einen Antrag stellen, unverzüglich Geld für eine Vorplanung bereitzustellen.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.