Sicherung der Kindertagespflege ist notwendig, Becker-Bösch bringt Weiterfinanzierung auf den Weg

Symbolbild
Stephanie Becker-Bösch Bild: Göbel

Die Wetterauer Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch hat sich in diesen schwierigen Zeiten für die Weiterfinanzierung der Kindertagespflege ausgesprochen und dafür die notwendigen Weichen gestellt.  „Dazu ist jedoch eine Satzungsänderung in der Kindertagespflege notwendig“, lobt SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Jäger den Vorstoß von Becker-Bösch. Bisher waren die Geldleistungen für Ausfallzeiten Kindertagespflegepersonen von sechs Wochen im Kalenderjahr begrenzt. Die Geldleistungen werden nun weiter gewährt. „Da die Ausfallzeiten durch die Corona-Pandemie jedoch nun weit über die in vereinbarten 6 Wochen hinausgehen, es wichtig die Wetterauer Kindertagespflege zu sichern und die Ausfallzeiten über die 6 Wochen hinaus finanziell zu vergüten“, so der sozialpolitische Sprecher der SPD Fraktion; Reimund Becker weiter. Auch die Kostenbeiträge der Eltern soll analog der Regelungen in den Kindertagesstätten wegfallen. „Damit sichern wir die Existenzen in der Kindertagespflege und entlasten die Eltern“, so Becker weiter. Auch auf eine Rückforderung des Überbrückungsgeldes hat die Wetterauer Sozialdezernentin angeregt zu verzichten.

Für die Umsetzung ist allerdings eine Satzungsänderung durch den Wetterauer Kreistag nötig. „Auf der kommenden Parlamentssitzung des Wetterauer Kreistages unter Einhaltung der Schutz- und Abstandsregeln soll bereits über die Vorlage von Becker-Bösch abgestimmt werden. Damit können wir schnell und pragmatisch in der Corona-Krise reagieren“, so Becker abschließend