Die SPD in Bad Vilbel erinnert an den Visionär Hermann Scheer

„Knapp sind nicht die erneuerbaren Energien, knapp ist die Zeit“ war das Credo von Hermann Scheer, SPD-Bundestagsabgeordneter, der für sein Engagement für erneuerbare Energiequellen, insbesondere für Solarenergie, viele Preise erhielt. Der bekannteste war der sogenannte Alternative Nobelpreis.

Vor 10 Jahren starb Hermann Scheer. Anlässlich seines Todes pflanzten die Bad Vilbeler Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen im Garten des Ehrenstadtrats Klaus Kroner in der Nähe der Streuobstwiesen am Ende der Lohstraße einen Apfelbaum, der seit der Zeit prächtig gedeiht.

Hermann Scheer war auf Einladung der SPD mehrmals in Bad Vilbel. 2009 hielt er im Kurhaus eine Rede, in der er die Wege zum Umbau unserer Stromversorgung aufzeichnete: Weg von den klimaschädlichen und begrenzten fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien wie Solar-, Wind-, Wasserenergie und anderen lokalen Energieformen . Seine Vision war die Unabhängigkeit von den großen Energiekonzernen und das Hin zur dezentralen und lokalen Energieversorgung.

Für Angelika Ungerer, Kandidatin der SPD für die kommende Kommunalwahl im März 2021 ist es unabdingbar, dass auch in Bad Vilbel die Umstellung auf erneuerbare Energie deutlich vorangetrieben wird.

Hierzu gehört, dass weitere Dächer von städtischen Gebäuden mit Solaranlagen ausgerüstet werden und Privathaushalte hierbei ebenfalls unterstützt und gefördert werden. Dazu fordert die SPD in Bad Vilbel schon lange die Schaffung der Stelle eines Klimaschutzbeauftragten.

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