Jugendhaus Heilsberg – Was lange währt,…

Carsten Hauer

Mit Freude hat die SPD Heilsberg zur Kenntnis genommen, dass mit der Erteilung der Baugenehmigung nun endlich wieder Bewegung in den Bau eines Jugendhauses auf dem Heilsberg kommt, „auch wenn der Zeitpunkt nicht ganz zufällig scheint“, so der Heilsberger SPD-Vorsitzende Carsten Hauer. Seit über zwanzig Jahren habe die SPD Heilsberg für ein Jugendhaus gekämpft. Insbesondere die beiden SPD-Ortsbeiratsmitglieder der ersten Stunde Herta Schweden und Norbert Feuchter hätten das Thema hartnäckig immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Im September 2012 seien dann endlich – einstimmig von allen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung – die ersten Beschlüsse dazu gefasst worden. Bis zum geplanten Baubeginn Anfang 2021 werden damit knapp achteinhalb Jahre seit dem – ohnehin schon späten – Startschuss vergangen sein. „Damit dürfte das Jugendhaus Heilsberg zu einem der langwierigsten städtischen Bauvorhaben gehören. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet kurz vor der Kommunalwahl mit dem Bau begonnen wird.“, kommentiert Hauer weiter. Aber zunächst überwiege die Freude, dass es nun endlich losgehe. „Dass ein Treffpunkt für die Jugendlichen nach wie vor dringend erforderlich ist, sieht man allein daran, dass sich diese auch bei schlechter Witterung an Bänken oder ähnlichen Orten treffen müssen, um soziale Kontakte zu pflegen“, ergänzt SPD-Ortsbeiratskandidat Arthur Reiter. Selbstverständlich bedarf es nach Eröffnung auch eines geeigneten Konzepts, um die Jugendlichen zu erreichen und das Jugendhaus, für das im Haushaltsentwurf Stellen eingeplant sind, mit viel Leben zu füllen. „Daran wollen wir mit allen Fraktionen im Ortsbeirat gemeinsam konstruktiv arbeiten, so wie das in den letzten Jahren auf dem Heilsberg schon der Fall war, und hoffen, dass zum ersten Spatenstich dann wie üblich nicht nur die Regierungs-, sondern alle Fraktionen eingeladen werden.“, so Hauer abschließend mit einem Augenzwinkern.

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