Bio- und regionale Produkte im städtischen Wirkungsbereich

Young woman with shopping cart in the supermarket when shopping.

Der Markt für Produkte aus ökologischer Erzeugung ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Immer mehr Menschen legen bei ihrem Einkauf Wert auf regional und ökologisch produzierte Lebensmittel. Um den agrarökono-mischen Transformationsprozess weiter voranzubringen, braucht es in den nächsten Jahren weiterhin einen Nachfragezuwachs an Bioprodukten und einen Bewusstseinswandel in allen Teilen der Gesellschaft.

Hier möchten wir anschließen. Wir favorisieren bei städtischen Veranstaltungen und in allen städtischen Einrichtungen den Anteil vegetarischer und veganer Gerichte deutlich.  Der größte Anteil aller Lebensmittel soll bio-zertifiziert und nach Möglichkeit regional und saisonal sein. Hierzu benötigt es auch ein Umdenken der Landwirtschaft. Hierfür möchten wir mit den Landwirten unserer Stadt ins Gespräch kommen und streben einen regelmäßigen Austausch an. Es kann für die Versorgung städtischer Einrichtungen mit biologischen Lebensmittel eine Kooperation mit bereits bestehenden Bio Höfen eingegangen werden oder – und das wäre ein Erfolg – Landwirte aus der Region sind bereit Produkte in biologischer Qualität  herzustellen, wenn die Kommune ein bestimmtes Kontingent abnimmt.

Durch den Einsatz von Bioprodukten in Kitas, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen kommen auch Menschen, die sich privat keine Ernährung mit Bio-Produkten leisten können, in den Genuss einer gesunden Ernährung.

Gerne möchten wir auch privates gärtnern, sogenanntes Urban Gardening fördern. Hierzu sollen geeignete Flächen gefunden werden. Dies kann auch über eine Kooperation mit Landwirten erfolgen, indem diese Flächen zur Verfügung stellen, die Privatpersonen anmieten können. Aber auch innerstädtisch sollten Flächen zum Urban Gardening entstehen. Diese Gärten schaffen nicht nur ein besseres Klima im städtischen Raum, sie dienen auch dazu die Artenvielfalt zu erhalten. Und gleichzeitig fördern wir damit den sozialen Zusammenhalt. Menschen mit den gleichen Interessen kommen zusammen und können sich über die Ergebnisse ihrer Arbeit austauschen.

Bereits am 11. August 2019 hat die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenver-sammlung einen Antrag auf Bekennung zum umfassenden Klimaschutz gestellt

https://www.spdbadvilbel.de/wp-content/uploads/sites/400/2019/11/Klimaschutz_in_Bad_Vilbel.pdf

Wie will die SPD das in Bad Vilbel errreichen?

Die SPD möchte die Landwirte in Bad Vilbel ebenso wie Organisationen, die sich mit Landwirtschaft oder ähnlichen Bereichen beschäftigen zu einem runden Tisch zusammenfassen. Dort können Ideen und Projekte entwickelt werden, die allen Beteiligten und den Bürgern zukünftig weiterhelfen und umweltpolitisch vertretbar sind.

Und was bedeutet das jetzt für mich?

Das bedeutet, dass ich in meiner Kommune Projekte rund um Landwirtschaft, Gärtnern und biologisch erzeugten Lebensmitteln vorfinde, denen ich mich anschließen kann. Das meine Kinder und Enkel in den Betreuungseinrichtungen der Stadt gesunde Lebensmittel erhalten und dass darauf geachtet wird, dass diese Lebensmittel in einem regionalen Kreislauf produziert und verarbeitet werden. Weniger Transportwege, weniger Abfall.